Warum die Sortierung für Einkäufer zählt
Ein Kubikmeter Eiche kann sehr unterschiedlich viel wert sein, je nachdem, was er enthält. Äste, Splint, Risse, Baumkante und Farbe entscheiden, ob ein Brett zur sichtbaren Tischplatte, zum verdeckten Rahmenteil oder zu Brennholz wird. Sortierregeln machen aus diesen Merkmalen eine gemeinsame Sprache, damit Käufer und Verkäufer dasselbe meinen, wenn sie „erste Qualität“ sagen.
Das Problem: Es gibt mehrere Sprachen. Ein Möbelhersteller in Deutschland ist an Klassen nach DIN EN 975-1 gewöhnt, ein Importeur amerikanischer Hölzer an NHLA-Klassen, ein rumänisches Sägewerk an „clasa A“. Dieser Beitrag erklärt die beiden formalen Systeme, die wichtigsten Merkmale, die sie bewerten, und wie Sie eine Spezifikation schreiben, mit der Sie die Qualität kaufen, die Sie brauchen, und nicht die, die man Ihnen verkauft.
Zwei Systeme: NHLA in Nordamerika, EN 975-1 in Europa
Die beiden Systeme stellen unterschiedliche Fragen.
- Die Regeln der NHLA (National Hardwood Lumber Association) fragen: Wie viel dieses Brettes kann ich in astreine Stücke schneiden? Die Klasse hängt vom Anteil der Brettfläche ab, der astreine Zuschnitte einer Mindestgröße liefert. Die NHLA wurde 1898 gegründet und stellte 1932 auf dieses Zuschnittsystem um.1
- EN 975-1 fragt: Welche Merkmale hat dieses Stück, wie groß und wie viele? Sie begrenzt für jede Klasse Äste, Splint, Risse, Baumkante und weitere Merkmale. Sie erschien 2009 mit einer Berichtigung von 2010 und gilt in Deutschland als DIN EN 975-1:2011-08. Teil 1 behandelt Eiche und Buche.2
Weil das eine System nutzbare Fläche zählt und das andere Merkmale, gibt es keine offizielle Umrechnungstabelle. Ein FAS-Brett und ein Q-F-1b-Fries sind beide Spitzenqualitäten, beschreiben aber verschiedene Dinge.
NHLA-Klassen erklärt: FAS, Selects, No. 1 Common, No. 2A Common
NHLA-Klassen gelten für „Factory Lumber“, also Bretter, die zu kleineren Teilen aufgeschnitten werden. Absteigend lauten die Klassen FAS (Firsts and Seconds), F1F (FAS One Face), Selects, No. 1 Common, No. 2A und 2B Common, No. 3A und 3B Common sowie Sound Wormy.1 Außer bei F1F und Selects bewertet der Sortierer die schlechtere Brettseite.1
Das Prinzip der astreinen Zuschnitte
Der Sortierer stellt sich das Brett in astreine Rechtecke („cuttings“) zerlegt vor, jedes mit einer Mindestgröße. Bei FAS müssen mindestens 83⅓ % der Brettfläche in einseitig astreine Zuschnitte von mindestens 4 in × 5 ft (rund 102 mm × 1,52 m) oder 3 in × 7 ft (76 mm × 2,13 m) zerlegbar sein. No. 1 Common verlangt 66⅔ % in Zuschnitten von mindestens 4 in × 2 ft oder 3 in × 3 ft, No. 2A Common 50 % in Zuschnitten von mindestens 3 in × 2 ft.1 Je mehr und je größere astreine Stücke ein Brett liefert, desto höher die Klasse.
Die Klasse legt auch Mindestmaße fest. FAS- und F1F-Bretter sind mindestens 6 in (152 mm) breit und 8–16 ft (2,4–4,9 m) lang. Selects beginnen bei 4 in (102 mm), die Common-Klassen bei 3 in (76 mm) und 4 ft (1,2 m).1
| Klasse | Längen | Mindestbreite | Ausbeute astrein | Mindestmaß der Zuschnitte |
|---|---|---|---|---|
| FAS (und F1F) | 2,4–4,9 m (8–16 ft) | 152 mm (6 in) | 83⅓ % | 102 mm × 1,52 m oder 76 mm × 2,13 m |
| Selects | 1,8–4,9 m (6–16 ft) | 102 mm (4 in) | Wie F1F auf der guten Seite; Rückseite nicht unter No. 1 Common | Wie FAS |
| No. 1 Common | 1,2–4,9 m (4–16 ft) | 76 mm (3 in) | 66⅔ % | 102 mm × 0,61 m oder 76 mm × 0,91 m |
| No. 2A Common | 1,2–4,9 m | 76 mm | 50 % | 76 mm × 0,61 m |
| No. 3A Common | 1,2–4,9 m | 76 mm | 33⅓ % | 76 mm × 0,61 m |
| No. 3B Common | 1,2–4,9 m | 76 mm | 25 % (gesunde Zuschnitte) | 38 mm breit, mindestens 232 cm² |
Nur eine Zusammenfassung. Das vollständige NHLA-Regelwerk enthält Ausnahmen und Sonderregeln je Holzart. Quelle: Forest Products Laboratory (2021), Wood Handbook, FPL-GTR-282, chapter 6, table 6-1 and minimum widths. Metric values converted by SARAL from the inch-pound rules.
Zoll, Viertelzoll und Wechselbreiten
Die NHLA-Regeln gibt es nur in Zoll und Fuß. Standardlängen steigen in Schritten von 1 ft (305 mm) von 4 bis 16 ft, und Bretter werden in Wechselbreiten verkauft.1 Die Stärke wird in Viertelzoll angegeben. Ein „4/4“-Brett ist sägerau 25 mm stark und beidseitig gehobelt rund 21 mm, „8/4“ sägerau 51 mm und gehobelt 44 mm.1 Vergleichen Sie bei amerikanischen und europäischen Angeboten die fertige Stärke, die Sie erhalten, nicht die Nennstärke.
Für Zuschnittteile gelten andere Regeln. In den USA werden Laubholz-Zuschnitte nach den Regeln der Wood Components Manufacturers Association sortiert, mit Klassen wie Clear two faces, Clear one face, Paint und Core.1
EN 975-1: Erscheinungssortierung von Eiche und Buche
EN 975-1 gilt für Schnittholz aus Eiche und Buche, mit demselben Aufbau für beide Holzarten. Die Norm nennt die zu bewertenden Kriterien: Holzstruktur, Einschnittmerkmale, Verformungen, Pilz- und Insektenbefall, Verfärbungen und weitere Merkmale. Dann benennt sie die Klassen für Eiche (Q) und Buche (F), regelt die Abnahme von Partien unbesäumter und besäumter Ware und endet mit den Sortiertabellen.2 Die Norm selbst ist kostenpflichtig. Die Werte für Eiche unten stammen aus einem Merkblatt des französischen Eichenverbands APECF und von French Timber, das die Norm zusammenfasst.3
So lesen Sie eine Eichen-Klasse
Eine Eichen-Klasse wie Q-F 2 X besteht aus bis zu vier Teilen.3
- Q für Quercus, Eiche.
- Die Produktart: B für Blockware (durchgeschnittene, zusammengehaltene Stämme, unbesäumt), S für ausgewählte unbesäumte Bretter, F für Friese und besäumte Ware bis 41 mm Stärke und P für Kanthölzer und Balken, bei denen Stärke plus Breite mindestens 200 mm und die Stärke mindestens 80 mm beträgt.
- Die Klasse: A für außergewöhnliche Qualität, dann 1 bis 4 absteigend. Bei Friesen stehen 1a und 1b an der Spitze.
- X oder XX am Ende: gesunder Splint auf einer oder auf beiden Seiten.
Astgrenzen für Eichen-Friese und besäumte Ware
Friese (40–99 mm breit) und besäumte Ware (ab 100 mm) werden auf der besten Seite sortiert. Für Stücke unter 120 mm Breite nennt das Merkblatt folgende Grenzen; je weitere 40 mm Breite ist ein zusätzlicher Ast zulässig.3
- Q-F 1a: gerader Faserverlauf, ein gesunder Ast unter 10 mm. Bis zu 20 % der Stücke dürfen einen zusätzlichen gesunden Ast haben.
- Q-F 1b: praktisch frei von Merkmalen außer gesunden Ästen; drei Äste unter 12 mm. Gesunde Äste unter 5 mm bleiben unberücksichtigt.
- Q-F 2: drei Äste unter 25 mm.
- Q-F 3: drei Äste unter 40 mm, dazu ein toter oder ungesunder Ast unter 20 mm und Baumkante unter 3 mm. Rindeneinschlüsse, brauner Kern, Fäule und Löcher sind ausgeschlossen.
- Q-F 4: gesunde Äste unter 70 mm ohne Begrenzung, zwei tote oder ungesunde Äste (unter 35 mm und unter 20 mm) und Baumkante bis 10 % der Breite und 20 % der Länge. Fäule und Löcher sind ausgeschlossen.
Ab Q-F 1b abwärts arbeitet EN 975-1 zudem mit einer Äquivalenzregel. Jede Astverteilung ist zulässig, solange jeder Ast unter der Höchstgröße bleibt und die Summe der Durchmesser die zulässige Gesamtsumme nicht überschreitet. Bei Q-F 2 ergeben drei Äste zu 25 mm zusammen 75 mm. Vier Äste zu 10 mm, einer zu 15 mm und einer zu 20 mm sind daher ebenfalls zulässig.3 Die Astgröße ist bei der Erscheinungssortierung der Mittelwert aus größtem und kleinstem Durchmesser.3
Unbesäumte Eiche: das Rechteck von 0,20 × 2,0 m
Unbesäumte Bretter und Blockware werden anders sortiert. Der Sortierer legt ein gedachtes Rechteck von 0,20 m × 2,0 m so auf die Sortierseite, dass es die meisten oder schwersten Merkmale enthält. Merkmale, die weniger als 10 cm von Kanten oder Enden entfernt liegen, bleiben in der Regel unberücksichtigt.3 Ein Block wird in der angegebenen Klasse angenommen, wenn mindestens 65 % davon der Klasse entsprechen, unter 25 % eine Klasse und unter 10 % zwei Klassen darunter liegen.3
| Klasse | Zulässige Äste | Mindestbreite der Blockware |
|---|---|---|
| Q-B A / Q-S A | Ein gesunder Ast unter 20 mm | 350 mm |
| Q-B 1 / Q-S 1 | Unter 5 mm, wenn weniger als acht; 5–25 mm, wenn zusammen gleichwertig mit einem Ast unter 50 mm | 250 mm |
| Q-B 2 / Q-S 2 | Unter 5 mm unbegrenzt; 5–40 mm, wenn gleichwertig mit einem Ast unter 100 mm | 250 mm |
| Q-B 3 / Q-S 3 | Unter 10 mm unbegrenzt; 10–70 mm, wenn gleichwertig mit einem Ast unter 160 mm | 250 mm |
| Q-B 4 / Q-S 4 | Keine Einschränkung, sofern der Vertrag nichts ausschließt | 250 mm |
Mindestlänge 2 m für alle Klassen. Andere Merkmale (Risse, Rindeneinschlüsse, brauner Kern, Fäule) sind gesondert begrenzt. Quelle: French Timber and APECF (2012), Grading of Sawn Timber: Oak, appearance grading to EN 975-1 (2009). Leaflet summary of the standard; sound knots only.
Auch für Blockware gelten Maßregeln. Das Mittelbrett muss bei Q-B A mindestens 350 mm und bei Q-B 1 bis Q-B 4 mindestens 250 mm breit sein, die Mindestlänge beträgt 2 m.3
Eichenbalken und Festigkeitsklassen
Balken werden als Q-P A, Q-P 1 und Q-P 2 sortiert. Auch das sind Erscheinungsklassen, keine Festigkeitsklassen. Französische Sortierkampagnen an Eichenbalken über 100 mm Stärke ordneten ihnen die Festigkeitsklassen D30, D24 und D18 nach EN 338 zu. In Frankreich wird tragende Eiche visuell nach NF B 52-001 oder maschinell sortiert, und Bauschnittholz muss die CE-Kennzeichnung tragen.3 Trägt ein Balken Last, spezifizieren Sie eine Festigkeitsklasse, keine Erscheinungsklasse.
Buchen-Klassen
EN 975-1 gibt der Buche eigene Klassenbezeichnungen, die mit F für Fagus beginnen, und eigene Tabellen.2 Die Grenzwerte für Buche konnten wir nicht an einer frei zugänglichen Quelle prüfen, daher drucken wir sie hier nicht ab. Lassen Sie sich vom Lieferanten die Buchen-Klasse nennen und die zugehörige Tabelle schicken. Bei Buche zählt die Farbe meist ebenso viel wie die Äste: Rotkern und den Unterschied zwischen gedämpfter und ungedämpfter Buche erklärt unser Beitrag zum Buchenholz.
Rundholzsortierung: EN 1316-1 und Güteklassen beim Stammholz
Die Schnittholzqualität beginnt beim Stamm. EN 1316-1:2012 sortiert gefälltes Rundholz von Traubeneiche, Stieleiche und Buche nach Qualität, wenn der Verwendungszweck noch nicht feststeht. Weitere Teile behandeln Pappel (EN 1316-2) sowie Esche und Ahorn (EN 1316-3).5 Die deutschen Staatsforsten verkaufen Stammholz in den Güteklassen A, B und C, und der amtliche Erzeugerpreisindex für Stammholz wird auch nach diesen Klassen veröffentlicht.6
Die Preisspanne zwischen den Güteklassen ist groß. Im Staatswald Baden-Württembergs machte 1999 die Güte A weniger als 5 % des Buchen-Stammholzes aus, die Güte C 58 %. Die Durchschnittspreise lagen bei 351 € je m³ für A, 111 € für B und 45 € für C. Hauptgrund für die Abwertung der Buche war der Rotkern, ein verfärbter Kern, der sich in älteren und stärkeren Bäumen bildet. Unter etwa 60 cm Brusthöhendurchmesser und 120 Jahren war eine Entwertung durch Rotkern kaum zu befürchten.4 Die Preise sind ein Vierteljahrhundert alt, aber das Verhältnis zeigt, wie stark die Güte den Wert bestimmt.
Merkmale, die über die Klasse entscheiden
Unabhängig vom Regelwerk entscheiden bei Eiche und Buche meist dieselben Merkmale.3
- Äste. Gesunde, verwachsene Äste werden eher toleriert als tote, ausfallende oder faule. Größe, Anzahl und Abstand zählen.
- Splint. Bei Eiche ist der helle Splint weniger dauerhaft als das Kernholz. Gesunder Splint ist in vielen Klassen zulässig, wird in EN 975-1 aber mit X oder XX gekennzeichnet.
- Risse. Endrisse, Ringschäle (Ablösung entlang eines Jahrrings) und Frostrisse begrenzen die oberen Klassen.
- Mark und Kern. Brauner Kern und markhaltige Stücke sind aus den oberen Klassen ausgeschlossen.
- Baumkante. Rinde oder fehlendes Holz an einer Kante. Nur in geringem Umfang und nur in den unteren Klassen besäumter Ware zulässig.
- Fäule, Löcher und Rindeneinschlüsse. Meist ausgeschlossen oder eng begrenzt.
- Farbe. Bei Buche Rotkern und ungleichmäßige Farbe, bei Eiche Farbunterschiede zwischen Brettern. Das zählt bei Sichtflächen und sollte gesondert vereinbart werden.
Handelsbezeichnungen: Prime, Select, Natur, Rustikal, AB/B/C
Hersteller von Parkett, Leimholz und Arbeitsplatten verkaufen oft unter Namen wie „Prime“, „Select“, „Natur“, „Rustikal“ oder „AB“, „B“, „C“. Deutsche Einkäufer suchen nach „Eiche AB-Qualität“ oder „Eiche C-Qualität“, rumänische nach „cherestea clasa A“. Keiner dieser Namen gehört zu EN 975-1 oder NHLA. Jedes Unternehmen, manchmal jede Produktlinie, definiert sie auf eigene Weise. „Rustikal“ kann in einem Katalog Äste zulassen, die ein anderer „Natur“ nennt.
Solche Namen sind eine brauchbare Abkürzung, sobald beide Seiten die Definition kennen. Vorher sind sie ein Verkaufsetikett. Verlangen Sie die schriftliche Definition mit Astgrößen, Splint, gekitteten Fehlern und Farbspanne sowie Fotos echter Bretter.

Qualität, Ausbeute und Preis: die richtige Klasse wählen
Eine höhere Klasse kostet mehr je Kubikmeter, liefert aber mehr nutzbares Holz je Kubikmeter. Die richtige Wahl hängt von der Zuschnittliste ab, also den Teilemaßen, die Sie schneiden.
- Lange, breite, sichtbare Teile wie Tischplatten, Treppenstufen oder Leimholz mit durchgehender Lamelle brauchen die langen astreinen Zuschnitte, die nur die Spitzenklassen garantieren.
- Kurze Teile wie Stuhlzargen, Schubkastenseiten und Lamellen für die Keilzinkung können aus niedrigeren Klassen kommen, weil die astreinen Stücke zwischen den Ästen lang genug sind. No. 1 Common verspricht nur Zuschnitte von 2–3 ft (0,61–0,91 m), für viele Möbelteile reicht das.1
- Verdeckte Teile wie Rahmen, Mittellagen und Leisten vertragen gesunde Äste und Farbunterschiede.
Wer für jedes Teil die Spitzenklasse kauft, bezahlt astreines Holz, das als Verschnitt endet. Wer zu niedrig kauft, bezahlt Holz, das zum Abfall wird. Wirtschaftlich ist meist ein Klassenmix, zugeschnitten auf einer Optimierungskappsäge, die Fehler entfernt und aus jedem Brett die höchste Ausbeute holt. Unser Beitrag zu Ausbeute und Optimierung vom Stamm zum Bauteil zeigt, was ein Brett in jeder Stufe hergibt.

So sortieren und optimieren wir bei SARAL
So schreiben Sie eine Einkaufsspezifikation
- Regelwerk und Ausgabe nennen. Zum Beispiel „DIN EN 975-1:2011-08, Klasse Q-F 1b“ oder „NHLA-Regeln, FAS“. Schreiben Sie nicht nur „1. Qualität“.
- Holzart genau nennen. Europäische Eiche (Quercus robur oder Q. petraea) ist keine amerikanische Weißeiche, und Rotbuche (Fagus sylvatica) ist keine amerikanische Buche.
- Produktform angeben. Unbesäumt, besäumt, Friese oder Balken, mit Stärken- und Breitenbereich, Längenbereich und ob Wechsel- oder Festbreiten.
- Splint und Farbe gesondert festlegen. Bei Eiche, ob Splint (X oder XX) zulässig ist. Bei Buche, ob Rotkern zulässig ist und ob Sie gedämpfte oder ungedämpfte Ware brauchen.
- Holzfeuchte vorgeben. Die Sortierklasse sagt nichts über die Feuchte. Verlangen Sie eine Zielholzfeuchte mit Toleranz; siehe unseren Beitrag zur technischen Holztrocknung.
- Abnahme vereinbaren. Wie viele Stücke unter der Klasse liegen dürfen, wer abnimmt und was gilt, wenn eine Partie nicht entspricht.
- Bei Handelsklassen die Definition beifügen. Wer „AB“ oder „Rustikal“ kauft, legt der Bestellung die schriftliche Definition des Lieferanten und Referenzfotos bei.
Häufige Fragen
Was bedeuten Eiche AB-, B- und C-Qualität?
Es sind Handelsbezeichnungen, keine Normklassen. Ihre Bedeutung hängt vom Lieferanten ab. Verlangen Sie die schriftliche Definition oder spezifizieren Sie eine Klasse nach DIN EN 975-1 oder NHLA.
Was bedeutet FAS bei Schnittholz?
FAS steht für „Firsts and Seconds“, die höchste NHLA-Klasse für Laubschnittholz. Ein FAS-Brett ist mindestens 6 in (152 mm) breit und 8–16 ft (2,4–4,9 m) lang, und mindestens 83⅓ % seiner Fläche lassen sich in große astreine Zuschnitte zerlegen.1
Entspricht FAS der Klasse Q-F 1a nach EN 975-1?
Nein. Die NHLA misst den Anteil astreiner Zuschnitte, den ein Brett liefert; EN 975-1 begrenzt Größe und Zahl der Merkmale. Beide sind Spitzenklassen, eine offizielle Umrechnung gibt es aber nicht. Spezifizieren Sie ein Regelwerk und eine Klasse.
Was regelt DIN EN 975-1?
Die Erscheinungssortierung von Laubschnittholz, in Teil 1 für Eiche und Buche: Kriterien, Klassenbezeichnungen, Abnahme von Partien, Sortierregeln und Sortiertabellen.2

